Zehn Fakten über Condor
Seit 1956 prägt Condor die Urlaubskultur über den Wolken.
Seit 1956 prägt Condor die Urlaubskultur über den Wolken.
Von den Anfängen des Ferienflugs bis zur modernen internationalen Netzwerk-Airline: Diese zehn Geschichten zeigen, wie Condor über Jahrzehnte Reisekultur, Luftfahrt und internationale Verbindungen geprägt hat – und wie dadurch für Millionen Menschen neue Reiseerlebnisse, Urlaubserinnerungen und Verbindungen zur Welt entstanden sind.
Als Flugreisen noch etwas Besonderes waren, brachte Condor immer mehr Menschen erstmals in den Urlaub ans Meer. In den 1960er- und 70er-Jahren wurden Flugreisen für breite Bevölkerungsschichten zunehmend erschwinglich. Für zahlreiche Familien begann der erste Flug ihres Lebens an Bord der Condor – oft Richtung Mittelmeer, Sonne und Strand.
Condor wurde damit für viele Menschen zum Symbol einer neuen Urlaubskultur: Fernweh, das plötzlich erreichbar wurde. Über Jahrzehnte prägte die Airline die deutsche und europäische Reisekultur wie kaum eine andere Ferienfluggesellschaft.
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Von den ersten Ferienflügen der 1950er-Jahre bis zur modernen internationalen Airline von heute verbindet Condor Menschen, Reiseziele und Erinnerungen auf der ganzen Welt.
Und die nächsten Geschichten warten bereits über den Wolken auf Sie.
Die Geschichte der Condor begann offiziell im März 1956, als die Deutsche Flugdienst GmbH ihren Betrieb aufnahm.
Den Auftakt machte am 29. März 1956 ein besonderer Flug mit einer Vickers Viking, einem zweimotorigen Propellerflugzeug aus Grossbritannien, das damals rund 36 Passagieren Platz bot. Die Maschine startete zu einer Rundreise ins «Heilige Land» und nach Ägypten – zu einer Zeit, als internationale Flugreisen für viele Menschen noch etwas Aussergewöhnliches waren.
Die erste Route führte von Frankfurt zunächst nach Beirut, dann weiter nach Damaskus und in die heilige Stadt Jerusalem. Anschliessend ging es über Luxor und Kairo wieder zurück nach Deutschland.
Diese 14-tägige Rundreise kostete damals inklusive aller Leistungen 465 US-Dollar, umgerechnet rund 1 953 Deutsche Mark. Für die Passagiere war das nicht nur eine Reise, sondern ein echtes Erlebnis – viele von ihnen sassen zum ersten Mal überhaupt in einem Flugzeug. Damit gilt dieser Flug als einer der ersten organisierten Ferienflüge Deutschlands und als Beginn einer neuen Urlaubsära.
Bereits im ersten Betriebsjahr standen mit Mallorca und der Kanareninsel Teneriffa zwei Ziele auf dem Flugplan, die bis heute zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen der Airline zählen.
Mit dem wachsenden Ferienflugverkehr wurden internationale Reisen Schritt für Schritt für breitere Bevölkerungsschichten erreichbar – und Condor wurde Teil einer neuen europäischen Urlaubskultur.
Erst 1961 wurde der Name «Condor Flugdienst» eingeführt – ein Markenname, der bewusst an den majestätischen Andenkondor erinnert und internationale Fernreisen symbolisieren sollte.
1971 schrieb Condor Luftfahrtgeschichte: Als erste Ferienfluggesellschaft weltweit setzte die Airline eine Boeing 747 für Urlaubsreisen ein – und brachte damit eines der grössten Flugzeuge seiner Zeit an klassische Ferienziele wie Mallorca.
Mit Platz für bis zu 494 Urlauber machte der Jumbo Jet Flugreisen nach Mallorca für deutlich mehr Menschen möglich. Reisen, die zuvor für viele noch etwas Besonderes waren, wurden zunehmend Teil des normalen Urlaubslebens.
Während Boeing 747 sonst vor allem zwischen internationalen Metropolen unterwegs waren, machte Condor den Jumbo plötzlich zum Ferienflieger – und damit zu einem Teil der europäischen Urlaubskultur.
Die Entscheidung galt damals als mutiges Wagnis. Viele Experten bezweifelten, dass eine Ferienfluggesellschaft ein so grosses Flugzeug wirtschaftlich betreiben könne. Doch Condor bewies das Gegenteil: Der Boom des Pauschaltourismus sorgte dafür, dass die Maschinen schnell hervorragend ausgelastet waren.
Der Jumbo Jet veränderte damit nicht nur die Flotte der Condor, sondern auch die Art, wie Millionen Menschen Urlaub machten.
Unter dem Motto «Jumbo trifft Jumbo» entstand damals auch eines der wohl aussergewöhnlichsten Bilder der Airline-Geschichte: Auf dem Vorfeld des Flughafens von Colombo stand der gigantischen Boeing 747 ein echter indischer Elefant gegenüber. Doch grössere Flugzeuge allein veränderten das Reisen nicht. Schon bald eröffneten neue Flugzeugtypen völlig neue Fernreiseziele.
Für viele Gäste bedeutete die Erweiterung der Flotte mehr Verbindungen, mehr Auswahl und zusätzliche Reisemöglichkeiten. Dadurch wurden beliebte Reiseziele für noch mehr Urlauber erreichbar. Möglich wurde das unter anderem durch die Boeing 757-300. Mit einer Länge von 54,4 Metern war die Boeing 757-300 rund sieben Meter länger als die Standardversion 757-200. Durch ihre außergewöhnlich lange und schmale Silhouette erhielt sie in der Luftfahrt den Spitznamen «fliegender Bleistift».
Weltweit wurden nur 55 Exemplare dieses Flugzeugtyps gebaut. Damit gehört die Boeing 757-300 bis heute zu den seltensten Verkehrsflugzeugen im kommerziellen Einsatz.
Condor prägte den legendären «fliegenden Bleistift» dabei wie kaum eine andere Airline: Rund ein Viertel aller weltweit gebauten Maschinen flog zeitweise in den Farben der Condor. Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass der Abschied der letzten Boeing 757-300 gebührend gefeiert wurde – mit einem emotionalen Farewell-Flug von Frankfurt nach Wien und zurück.
Hamburg, Berlin und München gehören zu den beliebtesten Städtereisezielen deutscher Reisender – und genau diese Metropolen verbindet Condor heute mit internationalen Langstrecken und europäischen City-Verbindungen über Frankfurt.
Ob Wochenendtrip, Geschäftsreise oder Anschluss zur Langstrecke: Für Reisende eröffnen zusätzliche Verbindungen heute mehr Möglichkeiten als je zuvor. Hamburg, Berlin und München gehören zu den beliebtesten Städtereisezielen deutscher Reisender – und genau diese Metropolen verbindet Condor heute mit internationalen Langstrecken und europäischen City-Verbindungen über Frankfurt.
Ob spontan zum Fischmarkt nach Hamburg, zum Geschäftsmeeting nach Berlin, zum Shopping auf die Champs-Élysées oder auf ein Stück Sachertorte nach Wien: Für viele Reisende beginnt die Reise heute lieber über den Wolken als im Stau oder auf dem Bahnsteig.
Für Reisende entstehen dadurch flexiblere Reisemöglichkeiten und einfachere Anschlüsse zwischen europäischen Städten und internationalen Langstreckenzielen. So entstehen flexible Verbindungen zwischen europäischen Städten und internationalen Langstreckenzielen rund um den Globus.
Für viele Gäste bedeutet das: morgens entspannt nach Hamburg oder Rom, mittags nach Berlin und abends weiter auf die Langstrecke – oft schneller und direkter als stundenlang auf der Autobahn oder im Zug unterwegs zu sein. Mit einer starken Marke und einer modernen Flotte verbindet Condor heute europäische Städte mit internationalen Reisezielen.
«For my hottest wife … let’s have a good time»
Manche Bordservices servieren Getränke, andere servieren Überraschungsmomente.
Mit dem exklusiven Condor Sekt-Paket können Gäste Freunden oder Familie eine persönliche Überraschung direkt an den Sitzplatz schicken – Persönliche Nachricht inklusive Fürst von Metternich Chardonnay-Sekt und Snacks.
Mit zwei Flaschen Fürst von Metternich Chardonnay Sekt, Snacks und einer kleinen Überraschung am Sitzplatz wird aus einem Flug schnell ein besonderer Reisemoment.
So wird aus einer Reise nicht nur ein Flug, sondern ein persönlicher Moment, der oft noch lange nach der Landung in Erinnerung bleibt. Heute zeigt sich die Reisegeschichte von Condor nicht nur in Flugzeugen und Strecken, sondern auch in den kleinen Momenten an Bord.
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Von historischen Flugzeugen bis zu aussergewöhnlichen Strecken: Wie gut kennen Sie die Geschichte, Rekorde und Besonderheiten der Condor?
Condor wurde 1956 als «Deutsche Flugdienst GmbH» gegründet und zählt heute zu den bekanntesten Ferienfluggesellschaften Europas. Erst 1961 wurde der Name «Condor Flugdienst» eingeführt – ein Markenname, der bewusst an den majestätischen Andenkondor erinnert und internationale Fernreisen symbolisieren sollte.
Die Deutsche Flugdienst GmbH – aus der später Condor hervorging – gilt als das älteste touristische Luftfahrtunternehmen der Welt, das bis heute existiert.
Mallorca und Teneriffa zählten bereits früh zu den wichtigsten Urlaubsdestinationen der Airline.
Die Boeing 757-300 wurde aufgrund ihrer markant langen und schmalen Bauweise als «fliegender Bleistift» bekannt. Von den weltweit nur 55 gebauten Exemplaren flog rund ein Viertel zeitweise für Condor – mehr als bei fast jeder anderen Airline.
Der heutige Condor-Streifenlook ist von Sonnenschirmen, Strandtüchern und klassischer Urlaubskultur inspiriert.
Condor führte bereits 1991 eine eigene Comfort Class ein – und war damit der erste Ferienflieger, der den Komfort seiner Gäste neu dachte.
Und auch heute steht das Reiseerlebnis im Mittelpunkt: von der modernen Business Class bis zur exklusiven Mini-First-Class-Experience über den Wolken.
Zum 60. Jubiläum erhielt ein Airbus A320 die nostalgische Retro-Lackierung und liebevoll den Namen «Hans». Das Flugzeug erinnert an die frühen Jahre des Ferienflugs und an Reiseunternehmer Hans Geisler, der bereits 1956 den ersten Charterflug der späteren Condor anfragte. Bis heute bringt «Hans» Gäste zu Urlaubszielen in Europa – und trägt damit ein Stück Condor-Geschichte weiter durch den Himmel.
Von den Anfängen des Ferienflugs bis zur modernen internationalen Netzwerk-Airline: Diese zehn Geschichten zeigen, wie Condor über Jahrzehnte Reisekultur, Luftfahrt und internationale Verbindungen geprägt hat – und warum aus Flugreisen oft echte Erinnerungen werden.
Aus einem Flug wurde eine Airline, die seit Generationen Menschen in den Urlaub bringt.
Für viele Menschen begann mit Condor die erste Flugreise Richtung Urlaub.
Grössere Flugzeuge machten die Balearen für immer mehr Reisende erreichbar.
Mit neuen Flugzeugen rückten ferne Reiseziele näher und Fernreisen wurden für immer mehr Menschen möglich.
Hinter den berühmten Ringeln steht der Anspruch, Reisen komfortabel und unverwechselbar zu gestalten.
Mehr Verbindungen machten internationale Reiseziele für noch mehr Menschen erreichbar.
Vergangenheit und Gegenwart flogen gemeinsam: «Willi», «Hans» und «Achim» wurden zu Symbolen der Condor-Geschichte.
Aus einem neuen Design wurde ein Markenzeichen, das Condor weltweit erkennbar macht.
Mehr Ziele, mehr Möglichkeiten: Das Streckennetz verband Europa mit der Welt.
Manchmal wird aus einem Flug ein Reisemoment, der lange in Erinnerung bleibt.
70 Jahre Condor: Wie viele dieser Geschichten und Fakten kennen Sie bereits?




















1991 führte Condor als erste Leisure Airline weltweit eine eigene Comfort Class ein. Mehr Beinfreiheit, mehr Komfort und ein entspannterer Start in den Urlaub – genau das wurde Anfang der 1990er-Jahre für viele Reisende erstmals möglich.
Damals war es ein revolutionärer Schritt, eine gehobene Klasse – vergleichbar mit einer Business Class – im Charter- und Ferienflugbereich anzubieten. Grössere Sitzabstände, zusätzlicher Komfort und ein erweiterter Service machten das Reisen für viele Gäste deutlich entspannter.
Für Reisende bedeutete das mehr Komfort auf dem Weg in den Urlaub – zu einer Zeit, als zusätzliche Beinfreiheit und ein erweitertes Serviceangebot im Ferienflugbereich noch alles andere als selbstverständlich waren.
Die Bezeichnung «Comfort Class» gehört heute zwar der Vergangenheit an, die Idee dahinter lebt jedoch weiter: Mit moderner Business Class und Premium Economy bietet Condor bis heute mehr Komfort über den Wolken.


Seit 2023 bietet Condor mit der Einführung des Prime Seats in der Business Class ein völlig neues Flugerlebnis. Die Condor Prime Seats bringen Features an Bord, die sonst oft der First Class vorbehalten sind. Dies bedeutet u. a. mehr Platz, ein extra grosser Ottomane mit Buddy Seat, grössere Bildschirme (24 Zoll) und ein Setup, bei dem Reisepartner gemeinsam essen oder anstossen können.
Nicht ohne Grund werden die Prime Seats in der Business Class oft als «Mini First Class» bezeichnet.
Mit der Einführung der McDonnell Douglas DC-10 zu Beginn der 1980er-Jahre begann bei Condor eine neue Ära des Ferienflugs.
Das moderne Grossraumflugzeug ermöglichte den Ausbau des internationalen Streckennetzes und brachte Reiseziele in der Karibik, Afrika und Asien für immer mehr Urlauber in greifbare Nähe.
Über viele Jahre prägte die DC-10 den internationalen Ferienflugverkehr der Airline und wurde zum Symbol des wachsenden Fernreise-Booms der 1980er- und 1990er-Jahre. Mit ihr veränderte sich nicht nur die Flotte der Condor – sondern auch das Reiseverhalten einer ganzen Urlaubsgeneration.


Manche Flugzeuge wecken Erinnerungen. Mit Sonderlackierungen wie «Willi», «Hans» und «Achim» machte Condor Teile der eigenen Geschichte für Reisende sichtbar und brachte vergangene Jahrzehnte zurück an den Himmel.
Die Boeing 757-300 «Willi» mit ihrer auffälligen Herzchen-Lackierung erinnerte an den beliebten Verkaufschef Wilfried Meyer und prägte über viele Jahre das Bild der Airline.
Wer genau hinguckte, entdeckte auf dem Heck ausserdem die kleine Fliege – das Maskottchen der damaligen Kampagne «Wir lieben Fliegen».
Auch wenn die kleine Fliege 2015 in den Ruhestand geschickt wurde, passt der Slogan 20 Jahre später immer noch.
Der Airbus A320 «Hans» wiederum brachte mit seiner Retro-Lackierung die Anfänge des Ferienflugs zurück an den Himmel und erinnerte an Reiseunternehmer Hans Geisler, der bereits 1956 den ersten Charterflug der späteren Condor anfragte.
«Willi» wurde 2006 zum 50. Firmenjubiläum eingeführt, «Hans» folgte zehn Jahre später zum 60. Jubiläum – und ist bis heute im Einsatz. Eine weitere Retro-Lackierung folgte 2012: Die Boeing 767-300 mit der Kennung D-ABUM erhielt das Design der 1970er Jahre und brachte ein Stück Condor-Geschichte zurück in die Luft. Getauft wurde die Maschine auf den Namen «Achim» – zu Ehren des langjährigen Condor-Mitarbeiters Achim Nietmann, der nach 37 Jahren im Flugbetrieb in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der Name wurde in einer Abstimmung unter den Mitarbeitenden gewählt.
Alle drei Flugzeuge verbanden Vergangenheit und Gegenwart und wurden zu fliegenden Symbolen der Condor-Geschichte.
Für viele Gäste wurden sie damit zu wiedererkennbaren Begleitern ihrer Reisen und zu Symbolen persönlicher Urlaubserinnerungen. Doch nicht nur Flugzeugtypen prägten die Geschichte der Condor, sondern auch Maschinen mit ganz eigener Persönlichkeit.





Sonnenschirme, Strandtücher und das Gefühl von Sommer am Meer – genau daraus entstand der ikonische Condor-Streifenlook. Für viele Reisende wurden die Ringel zum sichtbaren Zeichen, dass der Urlaub beginnt. Mit den markanten Ringeln verwandelte Condor ihre Flugzeuge in fliegende Urlaubssymbole und schuf ein Design, das heute weltweit sofort wiedererkannt wird. Die Farben stehen dabei jeweils für unterschiedliche
Facetten des Reisens:
Sunshine (Gelb) – Sonnenschein
Passion (Rot) – Leidenschaft
Sea (Blau) – Das Meer
Island (Grün) – Inseln und Natur
Beach (Beige) – Strand und Sand
Die bunten Streifen finden sich längst nicht nur auf den Flugzeugen, sondern auch in der Kabine und als Details in den Uniformen der Crews wieder.
So wurde aus einem Designkonzept ein sichtbares Symbol für Urlaub, Fernweh und die Reiseerlebnisse, die viele Menschen mit Condor verbinden.
Wer wissen möchte, welche Flugzeugnummer zu welcher Streifenfarbe gehört, findet hier die Übersicht
Während einige Flugzeuge durch ihre Namen bekannt wurden, machte später ein völlig neues Design die Airline unverwechselbar.